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Der Begriff Kosmetik birgt eine Vielfalt an Deutungsmöglichkeiten. Wenn wir an Kosmetik denken, dann wohl in erster Linie an Produkte, die unsere Schönheit verbessern oder hervorheben. Aber das ist noch lange nicht alles, was die Kosmetik zu bieten hat. Der Begriff ist so dehnungsfähig und umfasst so viele Gebiete, die uns alleine bei Erwähnen des Wortes nicht in den Sinn kommen, denn einige Artikel sind so alltäglich das wir sie nicht mehr als Kosmetik wahrnehmen.
Fangen wir morgens beim Aufstehen an, der erste Schritt ins Bad, die morgendliche Dusche für die uns diverse Seifen, Gels und Shampoos zur Verfügung stehen. Hier beginnt bereits die Kosmetik. Was wir als normal empfinden war nicht immer so. In früheren Zeiten galten Seifenprodukte zur körperlichen Hygiene als Luxusartikel die sich nicht jeder leisten konnte. Krankheiten und Epidemien waren die Folgen unzureichender Körperpflege. Heute kann uns das so leicht nicht mehr passieren, wir wachsen mit der Kosmetik auf und erlernen den Umgang mit ihr.
Die dekorative Kosmetik umfasst das Schminken mit den dazugehörigen Utensilien Make-up, Wimperntusche, Eyeliner, Lippenstift und vielem mehr. Auf diese Nische der Kosmetik greifen vorwiegend Frauen zurück. Was aber nicht bedeuten soll, dass nicht auch immer mehr Männer dieser Produktgruppe etwas abgewinnen können.
Ob die einfache Zahnpflege, das Eincremen der Haut oder den Gebrauch von Düften, der Kampf gegen Falten den wir nie aufgeben oder unerwünschte Cellulitis beseitigen, die Kosmetikindustrie macht uns eine riesige Bandbreite an Körper- und Schönheitsprodukten zugänglich.
Mehr und mehr tendieren einige Verbraucher auch zur Benutzung von Naturkosmetik. Dem kann ökologisches Denken vorausgehen oder einfach daran liegen, dass diese Produkte regulär weniger schadstoffbelastet sind. Mit etwas Geschick und den richtigen Zutaten lässt sich Naturkosmetik auch selbst leicht herstellen – Jean Pütz hat es vorgemacht!
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