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Konventionelle Schulmedizin bedeutet in erster Linie, den Menschen beschwerdefrei zu machen, seine Symptome so schnell wie möglich zum Verschwinden zu bringen. In der Homöopathie dagegen sind die Symptome zweitrangig. Wichtiger dagegen ist, das Grundübel, das meist tiefer liegt, zu erkennen. Wird dann durch eine homöopathische Behandlung das gestörte Gleichgewicht im Körper wieder hergestellt, werden gleichzeitig auch die Krankheitssymptome überflüssig und sie verschwinden. "Ähnliches mit Ähnlichem heilen" - dies ist der Leitsatz der ganzheitlichen Therapieform, bei der der Mensch in seiner Gesamtheit, also in geistig-seelischer und in körperlicher Hinsicht, betrachtet wird. In der Regel ist ein Heilpraktiker der geeignete Therapeut, wenn es um alternative Behandlungsmethoden geht. Immer geht der Behandlung eine intensive Anamnese voraus, die auch mal mehrere Stunden dauern kann. Viele scheinbar nebensächliche Kleinigkeiten, wie beispielsweise Lebensgewohnheiten, Nahrungsvorlieben oder -abneigungen, Ablauf von Körperfunktionen, Beruf, Freizeit- und Sportaktivitäten und auch die emotionelle Verfassung, fügen sich für den Heilpraktiker wie Puzzleteile zusammen und führen ihn so zum geeigneten, individuellen Konstitutionsmittel. Die homöopathischen Mittel - hergestellt aus tierischen, pflanzlichen und mineralischen Auszügen - werden meist in Form von Globuli auf Milchzuckerbasis verabreicht. Des Weiteren wird in der Homöopathie mit verschiedenen Potenzen gearbeitet. Durch eine Verdünnung der Ausgangssubstanz werden verschiedene Stärken eines Mittels hergestellt. Erstaunlich ist dabei, dass das Mittel eine um so stärkere Wirksamkeit zeigt, je mehr es verdünnt wurde.
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