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Gesundheit-360.de >> Krankheiten >> Verdauungsstörungen

Verdauungsstörungen

Unter Verdauungsstörungen versteht man eine ganze Reihe von Störungen im Ablauf des Verdauungsapparates. Man spricht bei all der Fülle von Symptomen dann meist von Erkrankungen wie Verstopfung, Durchfall, Blähungen oder Reizdarm. Bei Verstopfung handelt es sich in den meisten Fällen um eine Darmträgheit oder um Entleerungschwierigkeiten. Ein gesunder Mensch sollte im Schnitt mehr als dreimal pro Woche einen normalharten Stuhlgang aufweisen. Liegt man unter diesem Schnitt kann man von einer Verstopfung sprechen, die häufiger Frauen als Männer betrifft. Die Symptome äußern sich häufig durch sehr harten Stuhl, dessen Entleerung meist schwierig ist oder auch schmerzhaft sein kann. Ursachen dafür können vor allem falsche Ernährung, Flüssigkeitsmangel, Stress und mangelnde Bewegung sein. Eine Verstopfung entwickelt sich mit der Zeit, kann aber auch akut auftreten. Auf Abführmittel unnatürlicher Herkunft sollte aber wegen der gravierenden Nebenwirkungen verzichtet werden. Verstopfung klingt harmlos, kann aber im chronischen Zustand schnell gefährlich werden und sollte vom Arzt behandelt werden um gravierende Folgeerkrankungen zu vermeiden.

Durchfall ist in den meisten Fällen die Begleiterscheinung von Erkrankungen wie Magen- und Darminfektionen, Nahrungsmittelallergie, Nahrungsmittelvergiftung oder Entzündung des Darms. Aber auch die übermäßige Einnahme von Abführmitteln, Alkohol und Diätzuckerstoffen, sowie Stress, Angst und Nervosität können zu Durchfall führen. Vorsicht ist auch bei bestimmten Medikamenten geboten. Meistens vergeht der Durchfall von selbst und ist nichts weiter als eine "Reinigungsaktion" des Körpers, bei der Keime und Schadstoffe schnellstmöglich ausgeschieden werden. Dauern die Durchfälle zu lange an oder werden zu stark, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Gerade Kindern kann der hohe Flüssigkeitsverlust gefährlich werden.

Bei Blähungen kommt es zu einer übermäßigen Ansammlung von Gasen im Darm, die sich meist geräuschvoll und unangenehm riechend bemerkbar machen, sobald sie den Körper verlassen. Hierfür sind im Darm befindliche Bakterien verantwortlich die die schwefelhaltigen Gase produzieren. Überdurchschnittlich oft ist die Ernährung schuld. So sollte man blähungfördernde und lufthaltige Nahrungsmittel vermeiden und langsam -bzw. gründlich kauen, da beim hastigen Essen oft Luft verschluckt wird. Auch hier ist bei anhaltender Dauer zu raten, einen Arzt hinzuzuziehen. Und der Reizdarm ist im Endeffekt das Auftreten aller genannten Verdauungsstörungen im Wechsel und unregelmäßigen Abständen.

 

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Buchtipps:

 

Weitere Informationen:
- Schüßler Salze

 

 
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