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Kaum etwas ist wohltuender und entspannender, als von kundigen Händen mit einem wohlriechenden Öl liebevoll massiert zu werden. Wie heilsam Berührungen wirken, war in den unterschiedlichsten Kulturen schon lange vor unserer Zeitrechnung bekannt.
Im Ayurveda, der jahrtausendealten indischen Lehre, ist Massage eines von mehreren Therapieverfahren, um die Selbstheilungskräfte anzuregen, tiefe Entspannung herbeizuführen und den Körper zu entschlacken. Auch in der Heilkunde Chins besitzt Massage eine lange Tradition zur Behandlung und Vorbeugung von Krankheiten. Im Westen ist vor allem die Akupressur als eine Form der chinesischen Massage bekannt, die neben der ayurvedischen zu den ältesten Massagemethoden zählt.
In der therapeutischen Praxis bildet die klassische Massagen, deren Grifftechniken - Streichen, Kneten und Reiben ist - die Grundlagen der meisten Massagearbeiten. Beispielsweise wird mit den Grifftechniken der Bindegewebsmassage - Ziehen und Rollen - nicht nur die Versorgung des Bindegewebes verbessert, sondern auch Störungen innerer Organe behandelt. Auch die Fussreflexzonenmassage, die von Seiten der Schulmedizin immer mehr Beachtung findet, und davon ausgeht, dass jeder Organbereich des Körpers sich einem Bereich an den Füssen und Händen zuordnen lässt, findet in den Therapiepraxen wachsende Beliebtheit. Weiter ist die Lymphdrainage, die dem schnelleren Abtransport von Stoffwechselschlacken über die Lymphbahnen dient, unter den klassischen Massagen zu finden. Auch ist diese ein wichtiger Bestandteile einer professionellen kosmetischen Gesichtsbehandlung, wenn das Gesicht und die Augenpartie verquollen ist. Überhaupt werden durch liebevolles Berühren spezielle Hormone ausgeschüttet, die für Wohlbefinden und Glücksgefühle sorgen. Des Weiteren gibt es in diesem Bereich ganz gezielte Massagen die fit machen, Stress abbauen und ein strahlendes Aussehen verleihen.
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