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Über Körperfunktionen und das Geschehen in unserem Organismus denken wir normalerweise nicht näher nach - solange alles reibungslos abläuft. Sobald jedoch ein Problem auftaucht, wird sofort nach nach Mitteln gesucht, die die unangenehme Sache so schnell wie möglich wieder bereinigen. Doch allzu oft werden dadurch nur die oberflächlichen Symptome behandelt, das Grundübel bleibt jedoch bestehen.
Diese Tatsache veranlasste Dr. med. Wilhelm Heinrich Schüßler, geboren am 21. August 1821, zu jahrelangen Studien und Forschungen. Er kam darauf, dass bei einer Erkrankung an Körper oder Geist ganz bestimmte mineralische körpereigene Salze im Organismus fehlen und es dadurch zu einer Unterbrechung des Energieflusses kommt. Folglich schloss er daraus, dass durch eine entsprechende Gabe von biochemischen Salzen die gestörte Funktion auch wieder zu beheben ist. Er entwickelte dazu zwölf verschiedene anorganische Funktionsmittel - die Schüßler Salze -, die er durchnummerierte - von der Nr. 1, Calcium fluoratum, bis zur Nr. 12, Calcium sulfuricum. Nach den Zeiten Schüßlers und nachdem noch weitere Mineralsalze im menschlichen Organismus entdeckt worden waren, kamen noch 15 Ergänzungsmittel hinzu.
Die in homöopathischer Aufbereitung hergestellten Salze sind in Form von Milchzuckertabletten erhältlich, die Potenzen variieren je nach Anwendungsbereich. Grundsätzlich gilt, dass die "Salze des Lebens" ausnahmslos für einen jeden, von Jung bis Alt, geeignet sind. Auch wenn kein akutes Gesundheitsproblem vorliegt, können die Schüßler Salze vorbeugend eingenommen werden und sorgen so dafür, dass im Organismus alles im Lot bleibt.
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